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Prof. Christof Paar (rechts) und Eric Naber, 14-O1 (links)

Wenn man noch nicht genau weiß, was man nach dem Abitur machen will, kann man sich in vielen verschiedenen Betrieben umschauen und gucken, welcher Beruf überhaupt für einen in Frage kommt. Das geht allerdings auch fürs Studium. So kann man als angehender Abiturient des BTA ein Probestudium an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) absolvieren.

Das Team „Junge Uni“ der RUB bietet nämlich das Programm „SchülerUni“ an, mit dem es möglich ist zu studieren, obwohl man sein Abitur noch gar nicht beendet hat. Hierbei besuchen die Schüler die Vorlesungen eines Fachs über ein Semester lang, bearbeiten ggf. die aufgegebenen Hausaufgaben und schließen das jeweilige Fach eventuell am Ende des Semesters mit einer Prüfung, die im späteren Studium angerechnet wird, ab.

Auch ich (oben links im Bild) nehme zurzeit an dem Programm „SchülerUni“ teil, womit es mir möglich ist, die Vorlesungen im Fach „Einführungen in die Kryptographie 1“ von Prof. Dr.-Ing. Christof Paar (oben rechts im Bild) zu besuchen. Hierdurch lerne ich die Denkweisen der modernen Kryptographie kennen, finde mich bereits im System einer großen Uni zurecht und weiß, dass ich nach meinem Abi IT-Sicherheit studieren möchte. Dennoch ist es anstrengend, neben der Schule zu studieren. So werde ich zwar jeden Donnerstag vom Schulunterricht befreit, um die Vorlesungen besuchen zu können, muss allerdings den verpassten Stoff aus der Schule nachholen und nebenbei die Aufgaben der Uni lösen. Abschließend ist es allerdings eine interessante Erfahrung, die mir geholfen hat, mich in beruflicher Hinsicht zu orientieren. Ich kann dieses Programm daher nur jedem engagierten Schüler weiterempfehlen, falls er sich bei seiner beruflichen Orientierung noch nicht sicher ist, oder nochmal Bestätigung für seine zukünftigen Pläne benötigt.   Weitere Informationen sind auf der Webseite der Ruhr-Universität Bochum https://studium.ruhr-uni-bochum.de/de/schueleruni zu finden.

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PrePress, Druck, Lettershop und Logistik

 

Die Oberstufenklasse der Mediengestalter vom Berufskolleg für Technik Ahaus vor der 8-Farben-Offsetdruckmaschine von Heidelberg mit ihren Lehrerinnen Martina Loh, Kirsten Jünck und ihrem Lehrer Jan Budke

 

 

Borken. Zum Abschluss ihres Lernfeldes „Ausgabetechnik nutzen“ besuchte die Oberstufenklasse der Mediengestalter die Full-Service-Druckerei Rehms-Druck GmbH in Borken. Mit rund 130 Mitarbeitern und einem hochmodernen Maschinenpark gehört Rehms Druck GmbH zu den leistungsstärksten Druckereien aus der Region. Seit vielen Jahrzehnten ist das Unternehmen als Full-Service-Druckerei in den Bereichen Akzidenzdruck, Verpackungsdruck und Dialogmarketing (Print & Online) tätig. Die Ausbilderin von Rehms-Druck, Carolin Haselhoff, nahm sich viel Zeit, um den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt ihres Unternehmens nahezubringen.

Zunächst stellten zwei Auszubildende des Unternehmens die Tätigkeitsfelder der Druckerei in einer Präsentation vor. In einem mehrstündigen Betriebsrundgang konnten die Schülerinnen dann Einblicke nehmen in die Bereiche Bildretusche und Montage, Layout- und Grafikservice, Web2Print Webshop für B2B und B2C, Druck im Offset- und Digitaldruck, Weiterverarbeitung bis zum fertigen Endprodukt, maschinelle und manuelle Konfektionierung, Lettershop und Versandlogistik. All diese Techniken erfuhren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Betriebsbesichtigung hautnah in der Praxis. Die Teilnehmer der Betriebsbesichtigung waren sehr beeindruckt von der Kompetenz und der Vielfalt des Unternehmens und bedankten sich mit einem Präsentkorb bei Frau Haselhoff.

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Eine Gruppe von vier Schülern der Fachschule für Holztechnik am Berufskolleg für Technik Ahaus konstruierte und baute von Oktober 2019 bis Januar 2020 einen originalgetreuen Versteckschrank nach, in dem sich zwei jüdische Schwestern während der Kriegszeit versteckten.

 

 

 

Passend zur Eröffnung der Ausstellung über Johanna Reiss (ehem. Annie de Leeuw) und Marga de Jong im Ahauser Rathaus am 28.01.2020 präsentierten Lehrer und die Schüler der Fachschule für Holztechnik den vom Berufskolleg gestifteten Schrank.
Schon im Oktober startete die Planungsphase, während der die Fachschüler den Schrank nur mit Hilfe von Originalbildern und der Verfilmung “Auf den Spuren von Annie de Leeuw ” konstruierten, da der Originalschrank nicht mehr vorhanden war.
Neben der Anforderung, den Schrank möglichst authentisch zu gestalten, musste er leicht und zerlegbar sein, da er an verschiedenen Standorten aufgebaut werden wird.
Nachdem die CAD-Zeichnung und die dazugehörigen Fertigungsunterlagen erstellt waren, ging es in die schuleigene Holzwerkstatt. Vom Zuschnitt der Bohlen bis hin zum letzten Pinselstrich erledigten die zukünftigen Holztechniker alle Arbeiten in voller Selbstständigkeit.
Die einzelnen Werkstücke wurden präzise und zeitnah im bta-eigenen gut ausgestatteten Maschinenpark gefertigt, beispielsweise durch den Einsatz einer CNC-Maschine.
Das Projekt wurde durch die Montage im Ahauser Rathaus abgeschlossen.

Der Schrank inklusive der Geschichte von Johanna Reiss spiegeln einen Teil des 2. Weltkriegs wider. Dies wurde den Besuchern der Ausstellung bewusst gemacht.

 

Artikel von

Tobias Busch, Maik Lohaus, Lars Meier, Felix Bückemeyer

03.02.2020

13-U1 Holztechnik

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IHK ehrt Einser-Azubis in den Alexianer Werkstätten

 

48 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Coesfeld haben ihre Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. Für diese Spitzenleistung wurden die jungen Fachkräfte am 3. September 2019 von über 150 Gästen im AlexTagWerk in Dülmen geehrt. Drei ehemalige Schüler des Berufskollegs für Technik Ahaus wurden für ihre Abschlussprüfung mit der Traumnote „sehr gut“ auf der Bestenehrung des Kreises Coesfeld ausgezeichnet.

Die Schulleitung und die Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs für Technik Ahaus gratulieren herzlichst zu diesen erfolgreichen Abschlüssen.

Zu den Einser-Azubis des Berufskollegs für Technik Ahaus zählen:

Name Beruf
Oliver Hille Elektroniker für Betriebstechnik
Lukas Timmer Elektroniker für Betriebstechnik
Florian Fliß Elektroniker für Betriebstechnik

Nicht alle Absolventen und/oder deren Ausbildungsbetriebe haben der Weitergabe ihrer Daten zugestimmt, daher ist die Übersicht der Geehrten nicht vollständig.

Zum Fotoalbum der Bestenehrung.

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In Hövel`s Festhalle in Saerbeck sind am 7.11.2019 drei ehemalige Schüler des Berufskollegs für Technik Ahaus von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen aus dem Kreis Steinfurt für ihre Abschlussprüfung mit der Traumnote „sehr gut“ ausgezeichnet worden. Insgesamt haben 98 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt ihre Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen. Die Schulleitung und die Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs für Technik Ahaus gratulieren herzlichst zu diesen erfolgreichen Abschlüssen.

Zu den Einser-Azubis des Berufskollegs für Technik Ahaus zählen:

Name Beruf
Christian Muhmann Mechatroniker
Benedikt Wülker Elektroniker für Betriebstechnik
Luca Zollhöver Elektroniker für Betriebstechnik

Nicht alle Absolventen und/oder deren Ausbildungsbetriebe haben der Weitergabe ihrer Daten zugestimmt, daher ist die Übersicht der Geehrten nicht vollständig.

Zum Fotoalbum der Bestenehrung.

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Der ehemalige Auszubildende des Berufskollegs für Technik Ahaus, Jens Stalbold von den Hülsta-Werken aus Stadtlohn, wurde in Berlin auf der 14. Nationalen Bestenehrung der IHK-Azubis aus ganz Deutschland als der beste Mechatroniker geehrt.

Jens Stalbold und Heike Kummer, Vorsitzende des DIHK-Bildungsausschusses

 

Am 9. Dezember war es soweit: In feierlichem Rahmen ehrte der DIHK die Top-Azubis in den IHK-Berufen. Die rund 200 Jahrgangsbesten erhielten ihre Auszeichnung von DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Die Festrede hielt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek.

In ihrer Ausbildung haben alle Preisträger herausragende Leistungen erzielt und in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf bundesweit die höchste Punktzahl erreicht – bei fast 300.000 Prüfungsteilnehmern in ganz Deutschland.

Zu Gast waren nicht nur die Top-Azubis mit ihren Angehörigen. Auch die Vertreter der Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen, Bundestagsabgeordnete sowie IHK-Präsidenten und -Hauptgeschäftsführer feierten mit. Durch die Veranstaltung führte Barbara Schöneberger.

Der DIHK-Präsident sprach den Super-Azubis seine Anerkennung aus. Diese hatten in ihren Abschlussprüfungen bei den Industrie- und Handelskammern die höchsten Punktzahlen in ihren Berufen erreicht – und das bei knapp 300.000 Prüfungsteilnehmern.

Schweitzer dankte in seiner Rede der Bildungsministerin für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes im zurückliegenden Jahr. Dieses, so Schweitzer, bringe unter anderem Erleichterungen für die Prüferinnen und Prüfer in der Beruflichen Bildung.

„Besonders freuen wir uns, dass es gelungen ist, die neuen Begriffe ‚Geprüfter Berufsspezialist‘ sowie ‚Bachelor Professional‘ und ‚Master Professional‘ für die beruflichen Fortbildungsabschlüsse im Gesetz zu verankern“, betonte der DIHK-Präsident. „Das war alles andere als einfach, und wir mussten vor allem in den Bundesländern noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Das konnten wir nur gemeinsam schaffen. Dafür und für den Mut, den Sie persönlich an dieser Stelle bewiesen haben, danke ich Ihnen im Namen der gesamten IHK-Organisation ganz herzlich“, so der Schweitzer.

Bundesbildungsministerin Karliczek betonte in ihrer Festrede: „Die heute hier ausgezeichneten Auszubildenden sind der beste Beweis für die Stärke unseres Berufsbildungssystems. Ihre beruflichen Perspektiven sind hervorragend. Mit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes und der Modernisierung des Aufstiegs-BAföG ermöglichen wir Ihnen attraktive Aufstiegschancen. Denn Sie sind der Nachwuchs von Fach- und Führungskräften, den unsere Wirtschaft dringend sucht.“

Insgesamt gibt es in diesem Jahr 206 Bundesbeste in 198 Ausbildungsberufen. Denn sechsmal erreichten zwei Beste und einmal sogar drei Beste im gleichen Ausbildungsberuf die exakt gleiche Punktzahl.

Thomas Oldsen schaffte es sogar, in gleich zwei Berufen Bundesbester zu werden: Er schloss zunächst die zweijährige Ausbildung zum Isolierfacharbeiter im Winter ab und absolvierte dann im Sommer die Prüfung zum aufbauenden Industrie-Isolierer als jeweils Bundesbester.

Unter den Top-Azubis sind in diesem Jahr 79 Frauen und 127 Männer. Das Bundesland mit den meisten Besten (44) ist Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 34 und Baden-Württemberg mit 25 Spitzen-Absolventen.

An der Preisverleihung nahmen rund 1.000 Gäste teil – neben Eltern und Angehörigen der Besten auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Entertainerin Barbara Schöneberg führte mit Schwung durch die Veranstaltung, die live im Internet übertragen wurde.

Mehr Infos gibt es unter der Adresse www.dihk.de/bestenehrung.

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Die Schüler*innen der Mediengestalter Oberstufe (Fachrichtung Konzeption und Visualisierung) waren mit ihrer Lehrerin Frau Huck am 09.12.2019 eingeladen im MEDIAHAUS Ahaus an einem eintägigen Workshop zum Thema Verpackungsdesign teilzunehmen.

Da in den letzten Jahren immer wieder die Gestaltung von Verpackungen im praktischen Teil der IHK Prüfung thematisiert wurde, kam die Idee auf, einen dualen Partner bezüglich dieser Thematik anzusprechen. Über Herrn Robert, der Ausbilder am MEDIAHAUS ist, wurde der Kontakt zu Frau Kropp hergestellt, die sich viel für diesen Workshop hat einfallen lassen:

Nach einer interessanten Führung durch alle Abteilungen, die von dem Azubi des MEDIAHAUS Noel Kersting durchgeführt wurde, ging es in den extra eingerichteten Schulungsraum. Hier wartete Frau Kropp darauf mit den Schüler*innen die Ergebnisse ihrer zuvor im Unterricht am bta erstellten Entwürfe einer Faltschachtel für den Offsetdruck zu besprechen. Neben typischen Fehlern wurden an diesem Beispiel wichtige Faktoren für eine Verpackung im Handel geklärt. Danach wurden weitere Beispiele im Bereich flexible Verpackungen, die im Flexo- oder Tiefdruckverfahren produziert werden, gezeigt und danach die praktische Aufbereitung am Rechner im Programm ArtPro nachvollzogen.

Das Feedback der Schüler*innen:

“Der Workshop im MEDIAHAUS war ein spannender Weg um uns eine Menge an Informationen näherzubringen. Für uns als Gestalter war es besonders interessant zu sehen, was alles hinter der Erstellung einer Verpackung steckt – weit über das reine Layout hinaus. Somit hilft uns der Workshop in Zukunft eine reibungslose Übergabe an einen Medien-Operator zu gewährleisten und zudem für potentielle Prüfungsaufgaben in diesem Bereich gewappnet zu sein.”

Wir bedanken uns für den lehrreichen und tollen Tag im MEDIAHAUS besonders bei Frau Kropp, die diesen Workshop sehr anschaulich für alle gestaltet hat. Wir kommen gerne wieder!

 

 

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Bestenehrung der IHK Nord Westfalen im Kreis Borken

27. November 2019

IHK ehrt Einser-Azubis in der Stadthalle Ahaus

 

In der Stadthalle in Ahaus sind am 27.11.2019 24 ehemalige Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Technik Ahaus bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen für ihre Abschlussprüfung mit der Traumnote „sehr gut“ ausgezeichnet worden. Für ihre Leistung wurden die jungen Fachkräfte von rund 400 Gästen in der Stadthalle Ahaus gefeiert. Insgesamt haben 109 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Borken ihre Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Note„sehr gut“ abgeschlossen. Die Schulleitung und die Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs für Technik Ahaus gratulieren herzlichst zu diesen erfolgreichen Abschlüssen.

Zu den Einser-Azubis des Berufskollegs für Technik Ahaus zählen:

Name Beruf
Jonas Aufermann Elektroniker für Betriebstechnik
Ines Böing Mediengestalterin Digital und Print
Sebastian Graffe Industriemechaniker
Janis Grieger Elektroniker für Betriebstechnik
Tobias Haget Mechatroniker
Roman Heisterkamp Industriemechaniker
Lukas Hinkers Mechatroniker
Anne Hölscher Industriemechanikerin
Jonas Hülsken Industriemechaniker
Dominik Küsters Mechatroniker
Lars Möllers Mechatroniker
Jonas Nottenkämper Mechatroniker
Peter Prinz Industriemechaniker
Tobias Rathmer Industriemechaniker
Marcel Resing Elektroniker für Betriebstechnik
Heiner Röring Elektroniker für Betriebstechnik
Annika Rose Mediengestalterin Digital und Print
Maik Roth Elektroniker für Betriebstechnik
Lars Schellerhoff Elektroniker für Betriebstechnik
Niklas Schücker Elektroniker für Betriebstechnik
Florian Schütz Mechatroniker
Jens Stalbold Mechatroniker
David Vennemann Konstruktionsmechaniker
Sebastian Vogt Mediengestalter Digital und Print
Johannes Woestmann Industriemechaniker
Lars Zimmermann Elektroniker für Betriebstechnik

Nicht alle Absolventen und/oder deren Ausbildungsbetriebe haben der Weitergabe ihrer Daten zugestimmt, daher ist die Übersicht der Geehrten nicht vollständig.

Zum Fotoalbum der Bestenehrung.

Zur Pressemeldung der IHK Nord Westfalen.

Pressemeldung der Borkener Zeitung vom 28. November 2019 (Kreis Borken):

109 Mal stand eine Eins vor dem Komma

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Zum ersten Mal haben dieses Jahr Schülerinnen und Schüler der 14-O1 (berufliches Gymnasium, Jahrgangsstufe 13) in einer Klassenfahrt vom 29. bis zum 31. Oktober Universitäten besucht. Als Ziel hatte sich die Klasse Marburg vorgenommen, wobei nicht nur die Philipps-Universität in Marburg besucht wurde, sondern auch die naheliegende Justus-Liebig-Universität in Gießen.

Dabei hatten sie die Gelegenheit sich Vorlesungen anzusehen und mit Studenten auszutauschen, um sich ein besseres Bild vom Studium zu machen. Auch bei der Planung der Klassenfahrt waren die Schüler in großem Maße selbst beteiligt und haben unter anderem Aufgaben wie die Kontaktaufnahme zu den Universitäten und dem Heraussuchen von Sehenswürdigkeiten übernommen.

Der erste Tag wurde ganz der Stadt Marburg gewidmet. Nach der Anreise nahm die Klasse an einer informationsreichen Stadtführung teil. Dabei fand man sich allerdings auch schon schnell an der Universität selbst wieder, denn deren Gebäude sind überall in Marburg verteilt. So sind Studenten fast überall unterwegs und bei etwa 25.000 Studenten (und vergleichsweise nur etwa 70.000 Einwohnern insgesamt) sind das auch nicht wenige. Schnell wurde so klar, dass das Studentenleben ein wichtiger Teil von Marburg ist.

 

Am letzten Tag ging es für die Schülerinnen und Schüler dann noch einmal früh los um sich die Justus-Liebig-Universität in Gießen anzusehen. Dort verbrachten sie zwar nicht viel Zeit und besuchten neben einer weiteren Mathematik-Vorlesung auch das Mathematikum von Gießen. Das Mathematikum bietet als „erstes mathematische Mitmach-Museum der Welt“ allen Besuchern durch interaktive Experimentierstationen einen anderen Zugang zur Mathematik, als man es durch den Unterricht an Schulen gewohnt ist.

 

Nachdem die Stadt selbst besichtigt wurde, ging es am nächsten Tag gleich mit der Universität weiter. An der Philipps-Universität Marburg nahm man sich zunächst Zeit die Schülerinnen und Schüler rund ums Studium zu informieren. Anschließend bot sich ihnen die Gelegenheit sich mit einigen Studenten verschiedener Fachrichtungen direkt zu unterhalten und ihnen Fragen zu stellen. Hinzu kamen noch Besuche zweier Veranstaltungen, der Vorlesung „Objektorientiertes Programmieren“ (kurz OOP) und einer Zentralübung „Grundlagen der Mathematik “, sodass die Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick ins Studium bekamen. Zusätzlich nahmen sich zwischen den Vorlesungen auch noch die Dozenten Prof. Dr. C. Bockisch und Prof. Dr. V. Welker und zwei Studenten Zeit weitere fachbezogenere Fragen zu beantworten.

Nach der Besichtigung von Marburg, dem direkten Einblick ins Studium und das Studentenleben und zum Schluss einem Besuch im Mathematikum ging es hinterher dann wieder zurück nach Ahaus.

 

Hannah Merchel

Schülerin der 14-O1

Hier geht es zu den Fotos der Klassenfahrt.

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„Fremde werden Freunde“ – zu dem im Frühjahr stattgefundenen ersten Teil des ukrainisch-polnisch-deutschen Austauschprojektes gab es nun eine Fortsetzung. Vom 3.11.-9.11.2019 war die Mittelstufe des beruflichen Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Rita Kemper und ihrem Lehrer Mathias Kemmerling zu einem Gegenbesuch in Polen eingeladen.

Die ersten Tage verbrachte die Gruppe bis zum Dienstag in Chodziez und lernte die Schule und die Heimat der polnischen Partner kennen. Es stand neben dem Schulbesuch z.B. die Besichtigung des international agierenden Möbelunternehmens Europol, eines großen Arbeitgebers in Chodziez, auf dem Programm, ein gemeinsamer Besuch eines Bowlingcenters machte viel Spaß.

 

Ab Mittwoch war die trinationale Gruppe in der Nähe von Krakau untergebracht. Das Skigebiet Sakopane mit seiner Skischanze und dem unglaublichen Ausblick auf die Gebirgszüge der Hohen Tatra gaben eine wunderschöne Kulisse. Neben der Besichtigung der Herzensstadt der Polen, Krakau mit dem jüdischen Viertel und den Tuchhallen war auch der Besuch in Wieliczka, eines der ältesten und bekanntesten Salzbergwerke der Welt und Teil eines UNESCO- Kulturerbes, sehr beeindruckend.

 

Die Abende nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Arbeit am Projekt „Strangers get friends“ Außerdem gab es Kennenlernspiele, Sprachanimationen, ein Lagerfeuer mit „Krakauer Würstchen“ und traditionellen ukrainischen Tänzen, Gesellschaftsspiele sowie eine Tanzveranstaltung.

Am Samstagmorgen verabschiedeten sich die Gruppen mit vielen neuen Eindrücken und Freundschaften schweren Herzens voneinander, um sich auf den Heimweg zu machen. Die deutsche Gruppe war am späten Samstagabend zurück in Ahaus.

Richezapreis