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Die erste digitale Gesellenprüfung im Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk fand am 11.12.2021 in Ahaus in der Aula des Berufskolleg für Technik (BTA) statt. 38 Prüflinge stellten sich nach dreieinhalb Jahren den Abschlussaufgaben in einer neuen Prüfungsform. Der LandBauTechnik Landesverband NRW bietet erstmalig die Möglichkeit der Online-Prüfung.

Die digitale Infrastruktur hielt der Menge an Teilnehmern stand. Es gab keine Internet- oder Systemausfälle. Das hat im Wesentlichen mit der guten Ausstattung und Einrichtung am BTA zu tun. Einen großen Anteil am Gelingen der ersten Onlineprüfung gilt daher auch Berthold Heming (Systemadministrator) für die Vorbereitung der Laptops sowie den Hausmeister Rainer Hakvoort für die Vorbereitung der Aula (Stromversorgung).

Der Prüfungsausschuss konnte sich im Vorfeld von der intuitiven und benutzerfreundlichen Anwendung der Online-Plattform informieren. Davon haben sich auch die beiden Fachlehrer und Lehrerbeisitzer des Prüfungsausschusses, Hermann-Josef Schepers und Alfred van den Berg, überzeugen können „Die Prüfungsplattform ist wirklich übersichtlich und anwenderfreundlich. Insbesondere die „Block-Aufgaben“, mit denen sich die handlungsorientierte Aufgabenbearbeitung anhand eines Werkstattauftrages sehr gut prüfen lässt. Das neue Onlineprüfungsformat beweist die Zukunftsfähigkeit der Ausbildung im Landmaschinen-Handwerk“.

Neben Standard-Auswahlaufgaben sind viele weitere Aufgabentypen möglich

  • Lückentextaufgabe
  • Freitextaufgabe
  • Einfache Zuordnung per Drag-and-Drop
  • Mehrfache Zuordnung (Matrix)
  • Grafische Zuordnung
  • Hot-Spot Aufgabe
  • Reihenfolgeaufgabe
  • Textboxaufgabe
  • Numerische Eingabe (Lückentext)
  • Berechnung (Lückentext)
  • Geplant: Einbindung von Videosequenzen

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16 Studierende der Fachschule für Holztechnik sind nun „REFA-Arbeitsorganisatoren“

Unternehmen brauchen Fach- und Führungskräfte, die gelernt haben, sich bei Bedarf neuen Aufgaben zu stellen. Und die wirksame Umsetzung von z.B. Industrie 4.0 oder Change Projekten setzt optimal gestaltete Arbeitsabläufe voraus. Mit dem REFA-Abschluss „REFA- Arbeitsorganisator“ erwerben Mitarbeiter das dazu entscheidende Methodenwissen. 
16 Studierende der Fachschule für Technik“ haben an der gemeinsamen Bildungsinitiative des Berufskollegs Ahaus und des REFA-Verbandes Osnabrück -Münsterland -Niederrhein teilgenommen.
Die REFA Ausbildungsinhalte sind auf den Unterricht der Technikerfachschule abgestimmt.  Überschneidungen zum Unterrichtsstoff sollen so vermieden werden. Dadurch sparen die Teilnehmer Zeit und Geld und erlangen parallel zum Abschluss des Holztechnikers die Qualifikation zum REFA Arbeitsorganisator mit Zertifikat. 
Mit diesem Add-on können die angehenden Techniker nicht nur Arbeitsprozesse gestalten, sondern auch für ihre Projektarbeiten die passenden REFA Methoden und Werkzeuge unterstützend einsetzen. 
Beide Institutionen sind bestrebt, die Weiterbildung qualifizierter Mitarbeiter im Arbeitsumfeld der Holztechnik in der Region des Münsterlandes voranzutreiben. 
„Aus diesem Bestreben entwickelten wir das integrierte Weiterbildungsangebot “REFA Grundausbildung 4.0„, speziell für Techniker oder auch Meister“, so Jürgen Paschold, stellv. Vorstandsvorsitzender des REFA-Verbandes Osnabrück-Münsterland-Niederrhein.
Den Unterricht erteilten ausgewiesene REFA-Dozenten aus der freien Wirtschaft. Der Kurs „REFA Grundausbildung 4.0“ gliedert sich in drei Unterrichtseinheiten und einer Praxiswoche, die jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen werden. „Die „REFA Grundausbildung 4.0“ ist damit die Basis für stabile, schlanke und effiziente Prozesse und ein Muss für alle Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung, die sich z.B. mit der Bewertung oder Verbesserung und Gestaltung von Prozessen oder mit der Planung und Steuerung in den Unter-nehmen auseinandersetzen“, erläutert der Schulungsleiter Reinhard Machill.
Alle Kursteilnehmer haben die Fortbildung “REFA-Grundausbildung 4.0„am Berufskolleg Ahaus mit großer Begeisterung besucht und nach bestandener Prüfung das Zertifikat „REFA Arbeitsorganisator“ erhalten. Die Verantwortlichen Tobias Ross, Fachschule für Holztechnik Ahaus und der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Paschold sowie der Schulungsleiter Reinhard Machill des REFA-Verbandes, zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen und sind sich darüber einig, dass die REFA – Weiterbildung auch zukünftig wieder an-geboten werden soll.
Teilnehmer Fachklasse Holztechnik: Gerrit Hollekamp, Maik Termath, Leon Wecht, Niklas Lohkamp, Nico Jansen, Marvin Dünne, Michael Wissing, Pia Kockmann, Artur Haar, Steffen Lammersmann, Hendrik Blekker, Joscha Lambers, Andreas Rosing, Marcel Wenning, Christian Frenking, Andre Hubbeling,
Foto: REFA – Verband, redaktioneller Beitrag: Jürgen Paschold

Hier finden Sie den Link zum Interview zweier Teilnehmer der REFA-Ausbildung:

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„Wir möchten uns auf die beruflichen Herausforderungen gut vorbereiten.“

Fachschüler für Holztechnik, Oberstufe am Berufskolleg Ahaus (Foto: J. Paschold, REFA)

16 angehende Holztechniker der Oberstufe des Berufskollegs Ahaus haben die REFA Grundausbildung 4.0 absolviert. Die Ausbildung knüpft an die praktischen Kenntnisse und bereits angeeigneten Qualifizierungsbausteine der Techniker-Ausbildung, wie z.B. Grundkenntnissen im Industrial Engineering, an. Sie legt das theoretische Fundament und bietet mit einem reichen Spektrum an Methoden viele erprobte Möglichkeiten der Gestaltung von Arbeitsplätzen und betrieblichen Abläufen. Mit diesem Wissen können die Absolventen maßgeblich Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und den Erfolg der Unternehmen nehmen und als gefragte Fachkraft dazu beitragen, zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Zwei Absolventen stellten sich im Gespräch mit Jürgen Paschold vom REFA Verband Osnabrück-Münsterland-Niederrhein einem kurzweiligen Interview.

Herr Termath, warum haben Sie sich für das Angebot der REFA Grundausbildung 4.0 entschieden?

Ich habe mich bereits nach meiner Ausbildung als Tischler für das Thema der Arbeitsorganisation in meinem Ausbildungsbetrieb interessiert. Dort war ich unter anderem schon als Teamleiter in der Fertigung tätig, was mir viel Spaß gemacht hat. Jedoch fehlten mir noch z.B. für die Fertigungsplanung die theoretischen Kenntnisse. Mit der REFA Grundausbildung möchte ich noch mehr Verständnis von der planerischen Arbeit erhalten, meine Kenntnisse erweitern und mich somit für zukünftige Herausforderungen gut vorbereiten.

Herr Jansen, gab es Herausforderungen während der Weiterbildung und was war das Besondere daran?

An dem Lehrgang „REFA Grundausbildung 4.0“, hat mir gut gefallen, dass unser Kurs mit insgesamt 15 Teilnehmern überschaubar war und alle sehr motiviert waren. Die REFA- Dozenten haben uns sehr praxisnah und kompetent den Gebrauch der REFA Methodenlehren vermittelt. In der Praxiswoche konnten wir im Team die erlernten Kenntnisse anwenden und zum Einsatz bringen. Alles war für uns gut nachvollziehbar.

Herr Jansen, wie schafften Sie es sich neben dem Besuch der Technikerschule am Wochenende auch noch mit den REFA Themen zu beschäftigen?

Mein innerer Antrieb und meine Neugierde sind maßgeblich dabei.  Es hat mich einfach sehr interessiert zu entschieden, aufbauend auf meine praktische Ausbildung als Zimmermann im Holzbau, auch das planerische Drumherum kennenlernen zu wollen, um Verständnis für Aufgaben im mittleren Management zu erhalten. Nun hoffe ich, dass ich durch diese Weiterbildung künftig anspruchsvollere Aufgaben übernehmen kann.

Herr Termath, welchen persönlichen Mehrwert hat diese Weiterbildung für Sie?

Ich fand es gut, dass wir teils aufbauend auf den Lehrplan der Technikerausbildung am Berufskolleg mit den planerischen Grundlagen z.B. für die Arbeitsvorbereitung, die Datenermittlung und die Werkzeuge zur Analyse von betrieblichen Arbeitsabläufen erklärt und den praktischen Einsatz vermittelt bekommen haben. Ich konnte so viele neue Eindrücke von der Arbeit im betrieblichen Umfeld der Arbeitsorganisation gewinnen.

Herr Jansen, Herr Termath, wie geht es jetzt bei Ihnen weiter?

Herr Jansen: „Zunächst einmal steht die Projektarbeit für den Technikerabschluss an. Hier habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Maik Termath einen Projektauftrag „Neuplanung eines Fertigungsbereiches“ in einem norwegischen Unternehmen erhalten. Wir fahren schon Anfang nächsten Jahres nach Ski in Norwegen, um dort mit unserer Projektarbeit zu beginnen. Wir sind uns sicher, dass wir dabei auch REFA Methodenwerkzeuge einsetzen können.

Herr Termath: „Nach dem Lehrgang möchte ich mich möglicherweise auf eine führende Position bewerben.“ Ich bedanke mich bei allen drei Interviewpartner für das Gespräch und wünsche Ihnen viel Erfolg im Beruf.

Kontakt:
Jürgen Paschold
Dipl. Ing. (FH) / Industrial Engineer
REFA Regionalverband Osnabrück-Münsterland-Niederrhein Geschäftsstelle Bocholt
Kempkesweg 26 
46395 Bocholt
mobil: 0170 3162 399  
E-Mail: j.paschold@refa-nordwest.de

Hier finden Sie den Link zur Pressemitteilung der REFA vom 23.11.2021:

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Ein- und Ausgangsbauwerk Tunnel

Über den Fortschritt eines Bauprojekts der ganz besonderen Art und Größe konnten sich zuletzt Maurer-Auszubildende, die gerade ihr letztes Ausbildungsjahr absolvieren, überzeugen. Auf Einladung der Baugewerken-Innung Ahaus hatten die angehenden Maurer die Möglichkeit sich die Stromtrassenbaustelle auf dem Gebiet der Gemeinde Legden aus nächster Nähe anzusehen. Diese einmalige Chance haben sich die Auszubildenden mit ihren Fachlehrern Tobias Marpert und Ingo Scheipers vom Berufskolleg für Technik Ahaus nicht entgehen lassen und sich auf den Weg zum Baustellenareal in Legden gemacht.

Dort erläuterte Ulrich Bogenstahl, Innungsobermeister der Baugewerken-Innung, den Auszubildenden in einem beeindruckenden Baustellenbüro zunächst die Gesamtmaßnahme, die das Bauunternehmen Bogenstahl im Auftrag des Netzbetreibers Amprion in einer Arbeitsgemeinschaft mit vier weiteren spezialisierten Unternehmen durchführt. Auf Legdener Gebiet werden 5 km Erdkabel verlegt: 3 km in offener Bauweise und 2 km im Tunnel. Der Tunnel wird in etwa 12 bis 15 m Tiefe gebaut und hat schon innen einen Durchmesser von 3,0 m. Damit stellt der gebohrte und im Vorschubverfahren realisierte Tunnel ein Bauwerk dar, das im Stromnetzausbau eine absolute Besonderheit ist.

Im Tunnel

Gemeinsam erfolgte vor Ort auch eine Einordnung der Maßnahme in den Kontext des allgemeinen Umweltschutzes und insbesondere auch in den Kontext des Klimaschutzes. Das Erdkabel leitet zukünftig nachhaltigen 380 kV-Höchstspannungsstrom aus Windparks von Dörpen in Niedersachsen bis nach Wesel in Nordrhein-Westfalen. Neben dem Klimaschutzaspekt ergeben sich weitere Vorteile: die alte oberirdische Leitung ist verschwunden und Flächen über den Erdkabeln können ungehindert landwirtschaftlich genutzt und im Bereich des Tunnels auch teilweise bebaut werden. „Jetzt ist die Stromtrasse fit für die Zukunft und sogar die Tiere und Pflanzen profitieren” so lautete eine von vielen Äußerungen der interessierten Auszubildenden.

Die eigentliche Baustellenbesichtigung startete an der Kabelübergabestation im Ortsteil Asbeck, wo die oberirdischen Kabel von den Freileitungsmasten in die Erde geführt werden, und endete an der Startgrube für den Einsatz des riesigen Tunnelbohrers in Legden. Dazwischen sicher die Highlights für die jungen Menschen: Das sich im Bau befindliche massive Stahlbetonbauwerk am Ein- bzw. Ausgang zum Tunnel, das mit modernen, effizienten Schalungssystemen erstellt, wird. Und die Durchquerung eines 1,4 km langen Tunnelabschnitts. Die Tatsache, dass der Tunnel sich weit unter der Erdoberfläche befindet, löste bei vielen Beteiligten deutliche Anspannung aus. Beim Durchlaufen des Tunnels wandelte sich die Anspannung aber schnell in eine lockere Atmosphäre. „Hier könnten wir ja wohnen. Viel zu schade, dass hier nur Kabel einziehen werden“ war ein nicht ganz ernst gemeinter Kommentar zur Qualität der Bauwerke tief in der Erde. Beeindruckt waren die Schüler auch von den zahlreichen digitalen Verfahren, wie etwa hochkomplexe Messsysteme auf Satellitenbasis, die bei den eigentlichen Bauarbeiten und bei der Qualitätssicherung zum Einsatz kommen.

Mit nach Hause nahm der sichtlich zufriedene Maurernachwuchs zahlreiche Tipps und Kniffe, die sie von den zuständigen Bauleitern und Polieren erfahren haben, und das gute Gefühl, dass das Handwerk zum Gelingen anspruchsvoller Ingenieurbauten offensichtlich unverzichtbar ist.

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IHK Landesbestenehrung NRW in der Emscher-Lippe-Halle in Gelsenkirchen

Der Präsident der IHK-Nord-Westfalen, Dr. Benedikt Hüffer, zeichnet den landesbesten Medienberater, Julius Heisterkamp, aus.

Der ehemalige Schüler des Berufskollegs für Technik Ahaus, Julius Heisterkamp aus Ramsdorf, ist am 19. November 2021 als landesbester Mediengestalter/in Digital und Print mit der Fachrichtung Beratung und Planung ausgezeichnet worden.

Er hat seine Ausbildung bei der Firma Matthews International GmbH in Vreden absolviert.

Die 246 landesbesten Auszubildenden in IHK-Berufen sind in der Emscher-Lippe-Halle in Gelsenkirchen geehrt worden.

„Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen braucht Fachkräfte wie Sie“, betonte Dr. Benedikt Hüffer. Der Präsident der IHK-Nord-Westfalen und Gastgeber der diesjährigen „IHK-Landesbestenehrung NRW“ verwies dabei auf aktuelle IHK-Umfragen zum Fachkräftemangel, nach denen die Unternehmen vor allem Absolventen einer betrieblichen Ausbildung suchen. Die Prüfungsbesten bezeichnete er als „Vorbilder und wichtige Botschafter“, die in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit den Vorteilen einer betrieblichen Ausbildung werben sollten: „Sie sind die Besten und somit in jeder Hinsicht ‚Praktisch unschlagbar‘“, zitierte Hüffer das Motto der Veranstaltung. Zumal es den jungen Leuten auch noch gelungen sei, ihre Ausbildung unter den besonderen Umständen der Corona-Pandemie buchstäblich zu meistern.

Der IHK-Präsident sprach nicht nur den Auszubildenden ein großes Lob aus. Er wandte sich auch an die Ausbildungsbetriebe, deren Ausbilderinnen und Ausbilder wie auch an die Lehrkräfte in den Berufskollegs: „Ihr Engagement trägt dazu bei, Fachkräfte vor Ort, in der Region und im Land zu halten. Die berufliche Ausbildung bleibt eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft.“

Die Moderatoren bei der Landesbestenehrung waren Timo Düngen und Hendrik Frost vom Emscher-Lippe Radio, die mit lockeren Sprüchen für einen gelungenen Nachmittag sorgten.

Für Kurzweil zwischen den Ehrungen sorgte die Tanzgruppe URBANATIX, die progressive Tanz-Performance und fette Sounds mit dynamischen Street Styles und akrobatischen Höchstleistungen verband. Der Europameister im Beatboxen, „ROBEAT“ (Robert Wolf) beeindruckte dabei die Zuschauer, indem er eine ganze Drumband intonierte mit Tönen, die ausschließlich aus seinem eigenen Mund kamen.
Außerdem verzauberte der ehemalige Deutsche Meister der Zauberei (1999), Matthias Rauch, die Zuschauer mit seinen Darbietungen und Manipulationen.
Auch der Handstandartist, Florian Zumkehr, trug mit seinen Darbietungen zu einem schönen Nachmittag bei.

Der NRW Landesbeste Medienberater, Julius Heisterkamp, ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Er hat ein Studium zur Kommunikationswissenschaft an der Universität in Münster aufgenommen. Die in seiner Ausbildung erworbenen Kompetenzen im Bereich Konzeption und Präsentation seien seiner Ansicht nach sehr hilfreich für sein Studium.

Die Lehrerin, Kirsten Jünck, vom Berufskolleg für Technik Ahaus (BTA) überbrachte dem geehrten Julius Heisterkamp persönlich die Glückwünsche des BTA.

Die Lehrkräfte vom Berufskolleg für Technik Ahaus gratulieren Julius Heisterkamp ganz herzlich zu seinem Erfolg und wünschen ihm auf dem weiteren beruflichen Lebensweg alles Gute.

Weitere Informationen zur Landesbestenehrung NRW in Gelsenkirchen unter folgendem Link:

https://www.ihk-nordwestfalen.de/aktuelles/pressemeldungen/pressemeldungen2021/november2021/landesbestenehrung-nrw-5338404

Gruppenfoto der Landesbesten der IHK Nord Westfalen

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Die Besten aus den Abschlussprüfungen Winter 2020/2021 und Sommer 2021 wurden erstmals digital geehrt. Am 6. Oktober 2021 öffnete sich der virtuelle Vorhang für die sehr guten Absolventinnen und Absolventen, die Ausbildungsbetriebe und Berufskollegs für eine feierliche, informative und unterhaltsame Show.  Aus dem Kreis Borken sind insgesamt 109 Auszubildende ausgezeichnet worden. Hier gelangen Sie zur Aufzeichnung der Show mit Moderator Daniel Danger.

Zu den Einser-Azubis des Berufskollegs für Technik Ahaus zählen:

NameBeruf
Bastian Fier Industriemechaniker
Sven KoersIndustriemechaniker
Julius HeisterkampMediengestalter Digital und Print
Lennart SchückerIndustriemechaniker
Marius IpeMechatroniker
Mathis WichmannIndustriemechaniker
Saboor MalekFachkraft für Metalltechnik
Max NiehoffIndustrieelektriker
Lennard SchmidtMechatroniker

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Togo ist eines der ärmsten Länder der Welt mit einer Einerwohnerzahl von ca. 8 Mio.

Togo ist ein tropisches, regenabhängiges Agrarland.

Bei Fragen sende eine Nachricht an die SV:
sv@bt-ahaus.de

Landmaschinen für Togo

Erreichbar unter:

tel:+49 151 124 28 533

mail: herking1@t-online.de

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Sieger des Sportfestes: Klasse 14-O1 mit dem Gewinner-Pokal und mit ihrer Sportlehrerin Fiona van Ael

Ahaus. Am letzten Schultag vor den Herbstferien fand das diesjährige Sportfest des beruflichen Gymnasiums des Berufskollegs für Technik statt.

Das normalerweise traditionelle Duell zwischen den drei Klassen des Gymnasiums musste im Jahr 2020 eine pandemiebedingte Zwangspause einlegen und konnte nun im Herbst dieses Jahres nach einigen Wochen akribischer Vorbereitungsarbeit durch die aktuelle Oberstufe 14-O1, vom Schulleiter des Berufskollegs für Technik, Ulrich Kipp, mit einer kurzen Ansprache eröffnet werden. Er plädierte für einen fairen Wettkampf und wünschte allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg.

Das Sportfest begann mit einem von einem der Klassensprecher der Oberstufe angeleiteten „Warm-up“. Dazu stellten sich alle Schüler entlang einer Linie auf und wärmten sich z. B. mit einem Hampelmann, Liegestütz und Dehnübungen auf.

Nach der Eröffnung und dem Warm-up standen als erstes die Fußballduelle auf dem Plan. In Turnierform duellierten sich die Klassen, um Punkte zu sammeln, damit nach Ende des Sportfestes ein Sieger festgelegt werden konnte. Die Oberstufe holte sich in der ersten Minute die Führung und konnte diese auch halten, so dass sie zwei Punkte sammelte. Die Mittelstufe lag mit einem Punkt dahinter. Der neuste Zuwachs im beruflichen Gymnasium, die Unterstufe ging hingegen leer aus.
Nach dem ersten Spiel folgte Prellball und das Ergebnis war dem ersten identisch. Nachfolgend wurde ein spannendes Volleyballspiel ausgetragen.

Zwischen den Duellen sorgten zwei Schüler der Oberstufe mit belegten Brötchen und Waffeln dafür, dass keiner der Sportler hungern musste. Die durch den Verkauf generierten Einnahmen unterstützen die aktuelle Oberstufe dabei, ihren Abschluss zu finanzieren.

Die letzten Punkte konnten sich die Klassen beim Dodgeball-Turnier sichern. Diese Gelegenheit nahmen alle Klassen wahr und verzeichneten jeweils einen Punkt für sich.

Als alle vier Spiele zwischen den Klassen beendet waren, machten sich die ersten Lehrer für das Highlight des Tages bereit: das Lehrer-Schüler-Duell.
In den Sportarten Dodgeball und Volleyball ging es heiß her. Beim Dodgeball mussten die Lehrkräfte zwar eine 2:1-Niederlage einstecken, im Volleyball jedoch gewannen die Lehrer souverän.

Damit kam auch das Sportfest zum Ende.
Nachdem alle Spiele zwischen den Klassen und beide Lehrer-Schüler Duelle ausgetragen worden waren konnte die Oberstufe, zusammen mit ihrer Sportlehrerin Frau van Ael, den Pokal entgegennehmen.

Pokalübergabe: Sportlehrer Steffen Nünning überreicht den Pokal an seine Kollegin Fiona van Ael

Allen Teilnehmenden und dem Vorbereitungsteam ein Dankeschön für den zum normalen Schultag abwechslungsreichen und spannenden Tag. 

Verfasser des Artikels: Benjamin Huning

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Schulleiter Ulrich Kipp verabschiedete Matthias Terhechte in den Ruhestand. Mit dabei waren der stellvertretende Schulleiter Alfred Kruft und die stellvertretende Bildungsgangleiterin der Medienabteilung Kirsten Jünck (von links nach rechts).

Ahaus. In einer kleinen Feierstunde am Montag, dem 27.09.2021, verabschiedete Schulleiter Ulrich Kipp, den langjährigen Kollegen Matthias Terhechte vom Berufskolleg für Technik Ahaus in den Ruhestand.

Matthias Terhechte hat seit dem Jahr 2002 am Berufskolleg für Technik als Technischer Lehrer bei den Mediengestaltern, den Maler- und Lackierern und den Baumetallmalern im Bereich Gestaltung unterrichtet. Als Diplom Designer und vormals Maler- und Lackierermeister lagen ihm dabei die Themen „Fotografie“ und „Typografie“ ganz besonders am Herzen.

Herr Kipp dankte Herrn Terhechte für die geleistete Arbeit am BTA und wünschte ihm für die Zeit des Ruhestandes alles Gute.

Matthias Terhechte bedankte sich dafür, dass er am BTA von den Kolleginnen und Kollegen und auch von der Schulleitung ein kollegiales Miteinander und gegenseitige Unterstützung erfahren habe, besonders in schwierigen Situationen.

Er überreichte Herrn Kipp als Dankeschön einen von ihm mit Schülerinnen und Schülern gestalteten Kalender aus einem Fotoprojekt, das er in seinem Unterricht durchgeführt hatte.

Von den Kolleginnen und Kollegen des BTA erhielt Matthias Terhechte im Gegenzug ebenfalls einen selbst gestalteten Kalender als Dankeschön und Erinnerung an die gemeinsame schöne Zeit.

Das Kollegium des BTA wünscht ihm einen guten Übergang in den Ruhestand und alles Gute für den zukünftigen Lebensweg.

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Die Schüler:innen der FOS 12 des BTA haben am 09.09.21 mit ihrem Lehrer Ingo Scheipers an der Veranstaltung „Wir fragen nach“ in der Stadthalle Ahaus teilgenommen.

Es sei wichtig, andere Meinungen auszuhalten, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum Schluss der Podiumsdiskussion am Donnerstagnachmittag in der Stadthalle in Ahaus. „Das haben wir heute ganz gut hingekriegt.“ Zuvor hatte sich der CDU-Bundestagskandidat im Wahlkreis Steinfurt I – Borken I mit seinen Mitbewerbern Alexandra Schoo (Grüne), Sarah Lahrkamp (SPD) sowie Karlheinz Busen (FDP), der in Vertretung von Alexander Brockmeier teilnahm, gut 90 Minuten den Fragen von jungen Ahausern gestellt. 

250 Schüler waren bei der Veranstaltung der Gemeindecaritas und der Kirchengemeinde St. Marien Ahaus vor Ort dabei. Zudem wurde die Diskussionsrunde live auf Facebook gestreamt. Im Vorprogramm gab es statt drögem Unterricht Musik von der Ahauser Band „Scheinbreit“. Die Musiker, ehemalige Schüler des Alexander-Hegius-Gymnasiums (AHG), sorgten für rockige Klänge.

„Da kann man sehen, was mit Abitur alles möglich ist“, sagte Bürgermeisterin Karola Voß und meinte das überhaupt nicht despektierlich, auch wenn es wohl bei dem ein oder anderen so angekommen war. Sie warb bei den jungen Ahausern dafür, am 26. September wählen zu gehen. Auch in der Lokalpolitik sei ein Engagement möglich. „Wir brauchen die Stimmen von jungen Menschen.“

Das Grußwort von Landrat Dr. Kai Zwicker wurde per Video eingespielt. „Es ist wichtig, dass junge Menschen die Politiker befragen können“, erklärte er und wünschte eine informative Veranstaltung.  Die ersten Informationen gab es von Christel Mers von der Gemeindecaritas. Sie wies auf die in der Stadthalle geltenden Corona-Bestimmungen hin.

Moderator Aidan Ellerkamp aus Stadtlohn fungierte am Donnerstag als Stimme der Jugend. Der Schüler am AHG ließ sich vor dem Gang zur Bühne schnell noch von Jens Spahn ein paar Karten signieren. Eine Ehre, die den drei anderen Kandidaten nicht zuteil wurde.

Zum Auftakt der Diskussion sollten die Politiker erklären, warum die Jugend die jeweilige Partei am 26. September wählen sollte. Alexandra Schoo (Grüne): „Wir haben zukunftsweisende Konzepte, um Deutschland auf den 1,5-Grad-Pfad zu bringen.“ Sarah Lahrkamp (SPD): „Wir haben ein Gesamtkonzept aus Klimaschutz, wirtschaftlicher Stabilität und sozialer Gerechtigkeit.“ Karlheinz Busen (FDP): „Wir setzen auf Forschung, Technologie und Ingenieurskunst. Da sind junge Leute gefragt.“ Christdemokrat Jens Spahn sinnierte beim Blick ins junge Publikum erst einmal, dass er mal der jüngste Abgeordnete im Deutschen Bundestag war. „Die Zeiten sind auch vorbeigegangen.“ Der gebürtige Ottensteiner sprach bei seinem „Heimspiel“ davon, dass die CDU dafür antrete, dass Deutschland auch in 20 Jahren ein wirtschaftlich starkes Land sei und in Frieden mit seinen Nachbarn lebe.

Mehr in die Tiefe ging es in der anschließenden Fragerunde. Zum Auftakt war gleich Expertenwissen gefragt: „Wie stehen Sie zum Antibiotikaverbot für Haustiere?“  Das sei aber eine sehr spezielle Frage, sagte Jens Spahn. Die Replik von Aidan Ellerkamp: „Wir haben sehr spezielle Menschen.“ Eine Antwort auf die Antibiotikafrage blieb keiner der Kandidaten schuldig.

Weiter zum nächsten Thema. „Nicht jeder Inder kann sich ein E-Auto leisten.“ Das war eine der Antworten von Karlheinz Busen auf die Fragen zur Klimakrise. „Wir alle wissen, dass wir in Deutschland das Klima alleine nicht retten können. Das geht nur weltweit.“ Jens Spahn hielt Alexandra Schoo vor, dass für die Grünen nichts anderes als das Klima und Erneuerbare Energien zählen würden. Spahn: „Sie reden viel davon, wir haben in den letzten Jahren ziemlich viel gemacht.“

Sie habe sich mit ihm schon über viele andere Themen unterhalten, erwiderte Alexandra Schoo. Gleichwohl seien Erneuerbare Energien die Zukunft. Mit Verweis auf die Produktion von Batterien für E-Autos sagte die Grüne, dass es gelte, in Europa die Wertschöpfung zu verbessern. Die Talkrunde mit den vier Kandidaten entwickelte sich mitunter zu einem Rededuell zwischen Spahn und Schoo. Sarah Lahrkamp und Karlheinz Busen mühten sich redlich. „Wir werden viel in den Öffentlichen Personennahverkehr investieren müssen“, erklärte die Sozialdemokratin zum Thema Mobilität. „Aber wir können auf das Auto nicht verzichten.“ Jens Spahn nahm die deutsche Automobilindustrie in Schutz. „Sie stellt auf E-Mobilität um und trotzdem gibt es jeden Tag Protest.“

Ob es richtig sei, die Benachteiligung der Frau mit der Benachteiligung des Mannes zu bekämpfen, wollte ein Fragesteller zum Thema Gleichstellung wissen. „Frauen sind immer noch der größte diskriminierte Teil der Gesellschaft“, griff Alexandra Schoo die Frage auf. „Frauenquoten sind wichtig“, antwortete Sarah Lahrkamp. „Die Frage ist, ob die Quote immer fair ist“, erklärte Jens Spahn.

Applaus brandete ausnahmsweise nicht bei einer Antwort, sondern bei einer Frage auf. Es ging um die Legalisierung von Cannabis und die Positionen der Parteien dazu. „Es ist wichtig, Cannabis zu legalisieren“, antwortete die Grünen-Kandidatin Alexandra Schoo. „Neben dem Klimawandel ist Cannabis die Frage.“ Gesundheitsminister Spahn erklärte, er sei noch in der Abwägung. Sein Statement: „Jesus hat Wasser zu Wein gemacht und nicht Gras zu Schwarzem Afghanen.“ Freidemokrat Karlheinz Busen: „Ich habe noch keinen gesehen, der aufgrund von Cannabiskonsum abgedriftet ist.“ Vorstellbar sei eine Freigrenze von zehn Gramm für den persönlichen Gebrauch. Sozialdemokratin Sarah Lahrkamp sprach sich dafür aus, den Besitz von Cannabis zu entkriminalisieren, verbunden mit einer stärkeren Suchtprävention.