Fachinformatiker/-in

Der Beruf Fachinformatiker/in ist gegliedert in die zwei Fachrichtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration.

Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre und schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung vor dem Prüfungsausschuss der IHK ab. Im zweiten Ausbildungsjahr erfolgt eine schriftliche Zwischenprüfung. Der/die Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung führt im Rahmen der praktischen Abschlussprüfung ein beantragtes, betriebliches Projekt in 70 Stunden (Fachinformatiker/in Systemintegration 35 Stunden) von der Analyse bis zur Endabnahme seitens des Betriebs durch. Dieses Projekt wird in einer Abschlussarbeit dokumentiert. Für die mündliche Prüfung wird eine Präsentation erstellt. Das Fachgespräch schließt die praktische Prüfung ab.

Arbeitsgebiete des/r Fachinformatikers/in

  • Systemintegration:
    Planung, Installation, Wartung, Sicherung  und Administration von Systemen sowie ganzer Rechnernetze mit unterschiedlichen Betriebssystemen.

Die Arbeit der Fachinformatiker/in berücksichtigt kaufmännische und wirtschaftliche Aspekte.

Was wird von den Auszubildenden erwartet?

  • Interesse am Umgang mit moderner Computertechnologie,
  • Ideenreichtum,
  • Teamfähigkeit,
  • Flexibilität,
  • Abstraktionsvermögen,
  • Kommunikative Fähigkeiten.

Berufsschule

Die Auszubildenden haben einen festen Unterrichtstag pro Woche mit 8 Stunden und jede zweite Woche einen weiteren Tag (Rolltag) mit 8 Stunden Unterricht in der Berufsschule. Alle IT-Berufe werden gemeinsam unterrichtet.

Unterrichtsfächer

  • Informations- und Telekommunikationssysteme
  • Anwendungsentwicklung
  • Englisch
  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftlehre

In der Mittelstufe führen beide Berufskollegs gemeinsam Projekttage durch , um auf die betriebliche Abschlussprüfung vorzubereiten. Dabei wird der gesamte praktische Prüfungsablauf (Projektantrag, Projekt, Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch) durchgeführt.

Das BTA ist im Bereich Elektrotechnik mit vernetzten Rechnerräumen ausgestattet. Ein Elektroniklabor, ein Installationslabor sowie ein IT-/ Kommunikationslabor vervollständigen die Unterrichtsumgebung.

Nach der Ausbildung ist eine weitere betriebliche Qualifikation über die IHK  möglich  sowie bei entsprechender Qualifikation ein Studium an einer Fachhochschule/Technischen Hochschule/ Universität  z.B. im Bereich Informatik möglich.