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Das Berufliche Gymnasium, die Fachoberschule für Technik, die Zweijährige Berufsfachschule – Technik und die Fachschule Holztechnik feiern ihre Abschlüsse

Die Entlassfeier fand in der Aula des BTA statt.

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“, unter diesem Motto stand der Gottesdienst, mit dem der Festtag am 18. Juni 2022 in der Aula des BTA morgens um 10 Uhr begann.

Pfarrer Klaus Fischer hielt den Gottesdienst, der von einem Quartett (Keyboard, Gitarre, Flöte, Flöte) unter der Leitung von Frau Küpers musikalisch begleitet wurde.

Schulleiter, Ulrich Kipp, am Pult. Im Hintergrund das Quartett, das für die musikalische Begleitung sorgte

In Anlehnung an das Weihnachtswunder von 1914 (eine von der Befehlsebene nicht autorisierte Waffenruhe während des Ersten Weltkrieges am 24. Dezember 1914 und an den folgenden Tagen, die an einigen Abschnitten der Westfront stattfand, wo es vor allem zwischen Deutschen und Briten in Flandern zu spontanen Verbrüderungen kam) beteten die Teilnehmenden des Gottesdienstes den Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte“) zusammen mit einem Schüler aus der 14-O (auf Russisch) und drei Schülerinne aus der IF-UK (auf Ukrainisch). Später konnten die Eltern der Absolvent:innen ihren Kindern gute Wünsche aufschreiben, die auf einer Wortwolke gesammelt wurden.

Um 11 Uhr begann die Entlassungsfeier unter der Moderation von Geschichts- und Deutschlehrer Gregor Burchardt, der den Fokus auf die jüngere Geschichte legte. „Liebe Schülerinnen und Schüler, Sie waren nun längstens drei Jahre an dieser Schule. Gehen Sie mal drei Jahre zurück und überlegen Sie sich, was in diesen drei Jahren alles passiert ist.“

Vor drei Jahren habe von uns niemand das Wort „Lockdown“ gekannt. Das Wort „Quarantäne“ habe für uns keine lebenspraktische Bedeutung gehabt. Keiner habe gedacht, dass wir uns in diesen Tagen auseinandersetzen müssen mit einem Angriffskrieg auf europäischem Boden. Genau das sei Geschichte. Der Blick auf die Unvorhersehbarkeit von Geschichte möge zu einem selbständigen und differenzierten Urteil über gegenwärtige Prozesse erziehen.

Lehrer Gregor Burchardt moderierte die Entlassfeier

Die Schülersprecherin, Franziska Helling, freute sich in ihrer Rede auf alle neuen Herausforderungen, Chancen und Erfahrungen, die außerhalb der Schule auf die Absolvent:innen warteten und blickte gespannt in die Zukunft. Sie wünschte allen für den weiteren Werdegang in der neu gewonnenen Freiheit viel Erfolg und dass die Ziele und Träume aller Mitabsolventen erfüllt würden. Sie endete ihre Rede mit dem Spruch: „Wenn Euch das Leben eine Zitrone reicht, dann fragt nach Salz und Tequila.“

Schülersprecherin, Franziska Helling

Der Schulpflegschaftsvorsitzende, Gregor Wessendorf, gratulierte in seiner Rede allen Absolvent:innen zu ihrem tollen Erfolg.

Schulpflegschaftsvorsitzender Gregor Wessendorf
Schulleiter Ulrich Kipp

Schulleiter Ulrich Kipp ging in seiner Rede darauf ein, dass es ein langer Weg gewesen sei, bis die Absolvent:innen an diesem Tag ihre Abitur- und Fachabiturzeugnisse erhalten. Seine Aufgabe sei es, die Absolvent:innen ein wenig darauf vorzubereiten, dass das, was auf sie zukomme, in der Zukunft, durch die Vergangenheit gespeist werde. Man müsse sich erinnern, damit man heute das Richtige tue, um morgen auf gestern wieder zurückblicken zu können und um irgendwann sagen zu können: „Gut, dass ich das so gemacht habe.“ Das sei seine Aufgabe als Schulleiter. Es sei nicht so, dass heute Schluss sei mit der Schule. Es fange jetzt erst an. Ohne lebenslanges Lernen würden die Absolvent:innen nicht durch die Zeit kommen. Man lerne aber nicht nur in der Schule, sondern an allen möglichen Orten, wie z.B. auf Schützenfesten, in der Musik, wenn man lese und auch wenn man Netflix schaue.

Herr Kipp sprach daraufhin über Gegensätze, wie z.B. Gut und Böse oder richtig und falsch. Als jemand, der jahrzehntelang Klausuren korrigiert habe, wisse er, dass richtig und falsch ganz entscheidend sei. Danach sprach er über die nächsten Gegensatzpaare, die besonders in der Zeit der Pandemie eine große Rolle gespielt haben: Solidarität und Egoismus, Gesundheit und Krankheit, positiv und negativ, Schüler:innen und Lehrer:innen, schnell und langsam.Er gab den Absolvent:innen das Lebensmotto von Bernhard Vogel mit auf den Weg: „Was immer Du tust, tue es klug und achte auf das Ende.“

Dann richtete er seinen Dank an alle Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs, an die Eltern, an die Kolleginnen und Kollegen, an das Sekretariat, an den Hausmeister, an die Kiosk-Damen und an all diejenigen die diese Feier vorbereitet haben.

Am Schluss überreichte der Schulleiter die ersehnten Abschlusszeugnisse. Danach lud der Schulleiter zu einem Umtrunk in die Pausenhalle ein, um auf die erreichten Abschlüsse anzustoßen.

Berufliches Gymnasium 14-O1 (Klassenlehrer Jochen Jocher nicht im Bild)
Zweijährige Berufsfachschule 09-O1 mit Klassenlehrer Pascal Gerighausen (rechts)
Zweijährige Berufsfachschule 09-O2 (Klassenlehrer Jochen Jocher nicht im Bild)
Zweijährige Berufsfachschule 09-O3 mit Klassenlehrerin Rita Kemper (hinten rechts) und Lehrer Michael Oettrich (mittlere Reihe rechts)
Fachoberschule für Technik FOS 12-BEM mit Klassenlehrer Mathias Kemmerling (hintere Reihe rechts)
und Zweijährige Berufsfachschule 09-A3 mit Klassenlehrer Ingo Scheipers (nicht im Bild) 
Fachschule für Holztechnik 13-O1 mit Klassenlehrer Tobias Ross (ganz rechts)

Hier geht es zu weiteren Fotos der Abschlussfeier in unserer Fotogalerie.

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