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„Wir möchten uns auf die beruflichen Herausforderungen gut vorbereiten.“

Fachschüler für Holztechnik, Oberstufe am Berufskolleg Ahaus (Foto: J. Paschold, REFA)

16 angehende Holztechniker der Oberstufe des Berufskollegs Ahaus haben die REFA Grundausbildung 4.0 absolviert. Die Ausbildung knüpft an die praktischen Kenntnisse und bereits angeeigneten Qualifizierungsbausteine der Techniker-Ausbildung, wie z.B. Grundkenntnissen im Industrial Engineering, an. Sie legt das theoretische Fundament und bietet mit einem reichen Spektrum an Methoden viele erprobte Möglichkeiten der Gestaltung von Arbeitsplätzen und betrieblichen Abläufen. Mit diesem Wissen können die Absolventen maßgeblich Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und den Erfolg der Unternehmen nehmen und als gefragte Fachkraft dazu beitragen, zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Zwei Absolventen stellten sich im Gespräch mit Jürgen Paschold vom REFA Verband Osnabrück-Münsterland-Niederrhein einem kurzweiligen Interview.

Herr Termath, warum haben Sie sich für das Angebot der REFA Grundausbildung 4.0 entschieden?

Ich habe mich bereits nach meiner Ausbildung als Tischler für das Thema der Arbeitsorganisation in meinem Ausbildungsbetrieb interessiert. Dort war ich unter anderem schon als Teamleiter in der Fertigung tätig, was mir viel Spaß gemacht hat. Jedoch fehlten mir noch z.B. für die Fertigungsplanung die theoretischen Kenntnisse. Mit der REFA Grundausbildung möchte ich noch mehr Verständnis von der planerischen Arbeit erhalten, meine Kenntnisse erweitern und mich somit für zukünftige Herausforderungen gut vorbereiten.

Herr Jansen, gab es Herausforderungen während der Weiterbildung und was war das Besondere daran?

An dem Lehrgang „REFA Grundausbildung 4.0“, hat mir gut gefallen, dass unser Kurs mit insgesamt 15 Teilnehmern überschaubar war und alle sehr motiviert waren. Die REFA- Dozenten haben uns sehr praxisnah und kompetent den Gebrauch der REFA Methodenlehren vermittelt. In der Praxiswoche konnten wir im Team die erlernten Kenntnisse anwenden und zum Einsatz bringen. Alles war für uns gut nachvollziehbar.

Herr Jansen, wie schafften Sie es sich neben dem Besuch der Technikerschule am Wochenende auch noch mit den REFA Themen zu beschäftigen?

Mein innerer Antrieb und meine Neugierde sind maßgeblich dabei.  Es hat mich einfach sehr interessiert zu entschieden, aufbauend auf meine praktische Ausbildung als Zimmermann im Holzbau, auch das planerische Drumherum kennenlernen zu wollen, um Verständnis für Aufgaben im mittleren Management zu erhalten. Nun hoffe ich, dass ich durch diese Weiterbildung künftig anspruchsvollere Aufgaben übernehmen kann.

Herr Termath, welchen persönlichen Mehrwert hat diese Weiterbildung für Sie?

Ich fand es gut, dass wir teils aufbauend auf den Lehrplan der Technikerausbildung am Berufskolleg mit den planerischen Grundlagen z.B. für die Arbeitsvorbereitung, die Datenermittlung und die Werkzeuge zur Analyse von betrieblichen Arbeitsabläufen erklärt und den praktischen Einsatz vermittelt bekommen haben. Ich konnte so viele neue Eindrücke von der Arbeit im betrieblichen Umfeld der Arbeitsorganisation gewinnen.

Herr Jansen, Herr Termath, wie geht es jetzt bei Ihnen weiter?

Herr Jansen: „Zunächst einmal steht die Projektarbeit für den Technikerabschluss an. Hier habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Maik Termath einen Projektauftrag „Neuplanung eines Fertigungsbereiches“ in einem norwegischen Unternehmen erhalten. Wir fahren schon Anfang nächsten Jahres nach Ski in Norwegen, um dort mit unserer Projektarbeit zu beginnen. Wir sind uns sicher, dass wir dabei auch REFA Methodenwerkzeuge einsetzen können.

Herr Termath: „Nach dem Lehrgang möchte ich mich möglicherweise auf eine führende Position bewerben.“ Ich bedanke mich bei allen drei Interviewpartner für das Gespräch und wünsche Ihnen viel Erfolg im Beruf.

Kontakt:
Jürgen Paschold
Dipl. Ing. (FH) / Industrial Engineer
REFA Regionalverband Osnabrück-Münsterland-Niederrhein Geschäftsstelle Bocholt
Kempkesweg 26 
46395 Bocholt
mobil: 0170 3162 399  
E-Mail: j.paschold@refa-nordwest.de

Hier finden Sie den Link zur Pressemitteilung der REFA vom 23.11.2021:

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