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Der ehemalige Auszubildende des Berufskollegs für Technik Ahaus, Jens Stalbold von den Hülsta-Werken aus Stadtlohn, wurde in Berlin auf der 14. Nationalen Bestenehrung der IHK-Azubis aus ganz Deutschland als der beste Mechatroniker geehrt.

Jens Stalbold und Heike Kummer, Vorsitzende des DIHK-Bildungsausschusses

 

Am 9. Dezember war es soweit: In feierlichem Rahmen ehrte der DIHK die Top-Azubis in den IHK-Berufen. Die rund 200 Jahrgangsbesten erhielten ihre Auszeichnung von DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Die Festrede hielt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek.

In ihrer Ausbildung haben alle Preisträger herausragende Leistungen erzielt und in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf bundesweit die höchste Punktzahl erreicht – bei fast 300.000 Prüfungsteilnehmern in ganz Deutschland.

Zu Gast waren nicht nur die Top-Azubis mit ihren Angehörigen. Auch die Vertreter der Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen, Bundestagsabgeordnete sowie IHK-Präsidenten und -Hauptgeschäftsführer feierten mit. Durch die Veranstaltung führte Barbara Schöneberger.

Der DIHK-Präsident sprach den Super-Azubis seine Anerkennung aus. Diese hatten in ihren Abschlussprüfungen bei den Industrie- und Handelskammern die höchsten Punktzahlen in ihren Berufen erreicht – und das bei knapp 300.000 Prüfungsteilnehmern.

Schweitzer dankte in seiner Rede der Bildungsministerin für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes im zurückliegenden Jahr. Dieses, so Schweitzer, bringe unter anderem Erleichterungen für die Prüferinnen und Prüfer in der Beruflichen Bildung.

„Besonders freuen wir uns, dass es gelungen ist, die neuen Begriffe ‚Geprüfter Berufsspezialist‘ sowie ‚Bachelor Professional‘ und ‚Master Professional‘ für die beruflichen Fortbildungsabschlüsse im Gesetz zu verankern“, betonte der DIHK-Präsident. „Das war alles andere als einfach, und wir mussten vor allem in den Bundesländern noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Das konnten wir nur gemeinsam schaffen. Dafür und für den Mut, den Sie persönlich an dieser Stelle bewiesen haben, danke ich Ihnen im Namen der gesamten IHK-Organisation ganz herzlich“, so der Schweitzer.

Bundesbildungsministerin Karliczek betonte in ihrer Festrede: „Die heute hier ausgezeichneten Auszubildenden sind der beste Beweis für die Stärke unseres Berufsbildungssystems. Ihre beruflichen Perspektiven sind hervorragend. Mit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes und der Modernisierung des Aufstiegs-BAföG ermöglichen wir Ihnen attraktive Aufstiegschancen. Denn Sie sind der Nachwuchs von Fach- und Führungskräften, den unsere Wirtschaft dringend sucht.“

Insgesamt gibt es in diesem Jahr 206 Bundesbeste in 198 Ausbildungsberufen. Denn sechsmal erreichten zwei Beste und einmal sogar drei Beste im gleichen Ausbildungsberuf die exakt gleiche Punktzahl.

Thomas Oldsen schaffte es sogar, in gleich zwei Berufen Bundesbester zu werden: Er schloss zunächst die zweijährige Ausbildung zum Isolierfacharbeiter im Winter ab und absolvierte dann im Sommer die Prüfung zum aufbauenden Industrie-Isolierer als jeweils Bundesbester.

Unter den Top-Azubis sind in diesem Jahr 79 Frauen und 127 Männer. Das Bundesland mit den meisten Besten (44) ist Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 34 und Baden-Württemberg mit 25 Spitzen-Absolventen.

An der Preisverleihung nahmen rund 1.000 Gäste teil – neben Eltern und Angehörigen der Besten auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Entertainerin Barbara Schöneberg führte mit Schwung durch die Veranstaltung, die live im Internet übertragen wurde.

Mehr Infos gibt es unter der Adresse www.dihk.de/bestenehrung.