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Das Kollegium des BTA mit dem Bundestagsabgeordneten Johannes Röring und Schulleiter Ulrich Kipp im Paul-Löbe-Haus

 

Am Freitag, dem 15. März 2019, besuchten 44 Kollegen vom Berufskolleg für Technik Ahaus den Vredener Bundestagsabgeordneten Johannes Röring im Paul-Löbe-Haus in Berlin im Rahmen einer politischen Fortbildung, die bis zum 17. März 2019 dauerte.

Zunächst stellte Johannes Röring dem Kollegium seine Arbeit und den Ablauf einer typischen Plenarwoche eines Bundestagsabgeordneten vor.

Danach wurden politische Themen diskutiert. So standen neben der Dieselaffäre auch die Krise in der EU, die Nachhaltigkeit besonders in Bezug auf die Landwirtschaft und nitratbelastetes Grundwasser zur Diskussion. Aufgrund der aktuellen Freitagsdemos der Schüler wurde auch dieses Thema angesprochen.

Weiter ging es am Nachmittag zum Bundesministerium für Bildung und Forschung. Auf dem Weg dorthin konnte das Kollegium die große Freitagsdemonstration der berliner Schülerschaft gegen den Klimawandel live miterleben.

Freitagsdemonstration der Schülerschaft gegen den Klimawandel

 

 

Im Bundesministerium für Bildung und Forschung wurde das Kollegium von Dr. Kerstin Schmal empfangen. Frau Dr. Schmal stellte in ihrer Präsentation zu Beginn vor, was die Bundesbildungs-ministerin, Anja Karliczek, macht und für welche Bereiche das Bundesministerium für Bildung und Forschung zuständig ist.

Das Kollegium des BTA und Schulleiter Ulrich Kipp wurden im Bildungsministerium von Dr. Kerstin Schmal empfangen

 

 

 

Anschließend diskutierte das Lehrerkollegium bildungspolitische Themen mit Frau Dr. Schmal. Frau Dr. Schmal unterstrich dabei, dass der Bildungsministerin die berufliche Bildung besonders am Herzen liege. Der Aufriss des beruflichen Werdeganges der Bundesministerin zeigte, dass sie während ihrer Ausbildung duale Bildungsgänge besucht hat. Die Wichtigkeit der beruflichen Bildung innerhalb des Ministeriums würde außerdem besonders dadurch deutlich werden, dass die zuständige Abteilung nun dreizügig sei. Alle anderen Abteilungen des Ministeriums seien „nur“ zweizügig.

Bei den Diskussionen ging es unter anderem um den Umgang mit benachteiligten oder schulmüden Jugendlichen und die fehlende Unterstützung und Bildung im Elternhaus dieser Jugendlichen. Oft fehlende handwerkliche Kompetenzen im Elternhaus würden dazu führen, dass keine handwerklichen Fertigkeiten mehr weitergegeben werden würden.

Außerdem ging es um darum, dass Jungs im Schulsystem besser gefördert werden müssten. In einem weiteren Diskussionspunkt ging es um die schlechte Bezahlung der Ausbildung in sozialen Berufen.

Abends traf sich das Kollegium zum gemeinsamen Abendessen in den rustikalen Gewölben des Traditionsrestaurants „Nolle“, das eine bewegte gastronomische Geschichte aufweist.

Der Samstag startete mit einer Bootsfahrt über die Spree durch das politische Berlin. Der Nachmittag und Abend konnte für kulturelle Angebote und Freizeit genutzt werden. Am Sonntag ging es dann mit dem Zug schon wieder zurück nach Ahaus. Das Kollegium war sich einig, dass die Tour gelungen war und dankte dem Organisationsteam für die gute Vorbereitung und Durchführung der politischen Bildungsfahrt.