Metallbauer/-in

Der Beruf des Metallbauers der Fachrichtung Konstruktionstechnik hat sich vom alten Schmiedeberuf zu einem modernen und abwechslungsreichen Beruf entwickelt.

Ausbildungs-
dauer
 3,5 Jahre
Ausbildungs-
orte
Betrieb und Berufsschule (ein- bzw. zwei Berufsschultage in der Woche) und einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte (BBS) für z. B.: Schweißkurse, Steuer- und Regelungstechnikkurse
Berufsschul-
unterricht
orientiert sich an beruflichen Handlungssituationen in so genannten Lernfeldern
Voraus-
setzungen
gewünscht:
Haupt- oder Realschulabschluss
Prüfung gestreckte Prüfung, erster Teil nach 18 Monaten, zweiter Teil am Schluss der Ausbildung

Metallbauer/-innen stellen Stahl- und Metallbaukonstruktionen her, montieren sie und halten sie instand, bauen steuerungstechnische Systeme und Bauteile ein und warten sie. Im Stahl- und Leichtmetallbau fertigen, montieren und reparieren sie z. B. Tore, Fenster, Geländer und Treppen. Der Umgang mit Kunden, Serviceleistungen und Installation spielen eine wichtige Rolle.

Metallbauer/innen arbeiten in Handwerksbetrieben des Metallbaus in Werkstätten, in Werkhallen oder bei Montagearbeiten meist auf Baustellen, hier zum Teil im Freien.

Von den Auszubildenden werden

  • Teamfähigkeit,
  • handwerkliche Fähigkeiten,
  • Kreativität und Flexibilität und
  • die zur Umsetzung nötigen Schulkenntnisse erwartet.

In der Regel werden vor der Ausbildung Eignungstest und Auswahlgespräche durchgeführt.

Die Auszubildenden besuchen die Berufsschule (ein- bzw. zwei Berufsschultage in der Woche).
Die Unterrichtsfächer sind:

  • berufsbezogener Lernbereich:

    Fertigungselemente und Fertigungstechniken,
    Montageeinheiten,
    Wirtschaftsprozesse und Betriebsorganisation,
    Englisch

  • berufsübergreifender Lernbereich:

    Deutsch/Kommunikation,
    Politik/Gesellschaftslehre,
    Religionslehre,
    Sport/Gesundheitsförderung.

  • Differenzierungsbereich:

    Stütz- und Qualifizierungskurse

Neben der berufsbezogenen Qualifizierung können die Schülerinnen und Schüler der Berufsschule ihre allgemeinbildenden Abschlüsse verbessern. Der Berufsschulabschluss entspricht dem Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10. Bei einem Notendurchschnitt von 3,0 und besser auf dem Berufsschulabschlusszeugnis, dem Nachweis der notwendigen Englischkenntnisse und nach bestandener Berufsabschlussprüfung kann die Fachoberschulreife erworben werden.

Nach Abschluss der Ausbildung:

  • Fachoberschule (Klasse 12)
    Eingangsvoraussetzung: FOS-Reife
    Abschluss: Fachhochschulreife
  • Fachoberschule (Klasse 13)
    Eingangsvoraussetzung: FHS-Reife
    Abschluss: Allgemeine Hochschulreife

Vielfältige außerschulische Weiterbildungsmöglichkeiten erschließen weitere berufliche Qualifizierungen, wie z. B. zum Meister oder zum Techniker.