Informatikkaufmann/-frau

Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre und schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung vor dem Prüfungsausschuss der IHK ab. Im zweiten Ausbildungsjahr erfolgt eine schriftliche Zwischenprüfung.

Der/die Informatikkaufmann/frau führt im Rahmen der praktischen Abschlussprüfung ein beantragtes, betriebliches Projekt in 35 Stunden  von der Analyse bis zur Endabnahme seitens des Betriebs durch. Dieses Projekt wird in einer Abschlussarbeit dokumentiert. Für die mündliche Prüfung wird eine Präsentation erstellt. Das Fachgespräch schließt die praktische Prüfung ab.

Arbeitsgebiete des/r Informatikkaufmanns/frau

  • Geschäftsprozesse analysieren im Hinblick auf den Einsatz von IT-Systemen,
  • IT-Projekte planen und durchführen,
  • IT-Bedarf ermitteln,
  • IT-Nutzer beraten und schulen,
  • Anwendungslösungen nach fachlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellen und umsetzen.

Die Arbeit des/r Informatikkaufmanns/frau berücksichtigt besonders kaufmännische und wirtschaftliche Aspekte.

Was wird von den Auszubildenden erwartet?

  • Interesse am Umgang mit moderner Computertechnologie
  • Kaufmännisches Verständnis,
  • Kommunikative Fähigkeiten,
  • Technisches Interesse,
  • Eigenständigkeit.

Berufsschule

Die Auszubildenden werden seit 1997 in Kooperation mit dem Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung Ahaus ausgebildet. Dabei übernimmt das BKWuV  hauptsächlich den Unterricht im Bereich Wirtschafts- und Geschäftsprozesse, das BTA den technischen Teil der Ausbildung. Die Auszubildenden haben  einen festen Unterrichtstag pro Woche mit 8 Stunden  und jede zweite Woche einen weiteren Tag (Rolltag) mit 8 Stunden Unterricht in der Berufsschule. Alle IT-Berufe werden gemeinsam unterrichtet. In der Oberstufe wird nach den fünf Ausbildungsberufen differenziert.

Unterrichtsfächer

  • Informations- und Telekommunikationssysteme
  • Anwendungsentwicklung
  • Wirtschafts- und Geschäftsprozesse
  • Englisch
  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftlehre

In der Mittelstufe führen beide Berufskollegs gemeinsam Projekttage durch , um auf die betriebliche Abschlussprüfung vorzubereiten. Dabei wird der gesamte praktische Prüfungsablauf (Projektantrag, Projekt, Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch) durchgeführt.

Das BTA ist im Bereich Elektrotechnik mit vernetzten Rechnerräumen ausgestattet. Ein Elektroniklabor, ein Installationslabor sowie ein IT-/ Kommunikationslabor vervollständigen die Unterrichtsumgebung. Zur Zeit besuchen

9 Auszubildende in diesem Beruf die sechs IT-Fachklassen.Nach der Ausbildung ist eine weitere betriebliche Qualifikation über die IHK  möglich sowie bei entsprechender Qualifikation ein Studium an einer Fachhochschule/Technischen Hochschule/ Universität  z.B. im Bereich Wirtschaftsinformatik möglich.