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Fachlehrer für berufliche Entwicklung aus Frankreich (Pays de la Loire) erlebten während ihres Besuchs für drei Tage in Ahaus ein vielfältiges Programm

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Herzlich begrüßten Schulleiter Ulrich Kipp, sein Stellvertreter Alfred Kruft sowie Abteilungsleiter Ulrich Krause des Berufskollegs für Technik Ahaus (BTA) die französischen Gäste. Positiv überrascht waren die Besucher über die Vielzahl der Lehrer mit französischen Sprachkenntnissen. Ohne die Hilfe von Anaïs Bussmann, einer jungen Studentin aus Ahaus-Wüllen mit perfekten Französischkenntnissen, wäre der Informationstransfer in dieser Dichte an den drei Besuchstagen nicht zu schaffen gewesen. Auf die Gäste wartete ein vielfältiges Programm mit sehr vielen Informationen zur erfolgreichen dualen Ausbildung und intensiven Weiterbildung von Fachkräften in technischen Berufen. „Duale Ausbildung“ ist bei den europäischen Nachbarn aber auch international das Zauberwort gegen eine hohe Jugendarbeitslosigkeit. Während die EU-Kommission den Zugang zu reglementierten Berufen (Anlage A) erleichtern will, sprechen Befürworter der Meisterausbildung von einem Exportschlager.

Wie nun das duale System und die gezielte Erwachsenenausbildung im Kreis Borken umgesetzt wird, interessierte die Fachlehrer aus Frankreich sehr. Die Jugendarbeitslosigkeit betrug in Frankreich im Jahr 2015 ca. 25%. Der Kontakt zu GRETA erfolgte über Alfred van den Berg, Fachlehrer für angehende Land- und Baumaschinenmechatroniker. In seiner früheren Funktion als Bundesinnungsmeister des Bundesverbandes LandBauTechnik hat er viele Kontakte zu europäischen Partnerverbänden; so entstand der Kontakt zu GRETA, einer französischen Aus- und Weiterbildungsinstitution.

Großes Interesse zeigten Anne Bernard, Tatiana Roger und Mickael Bodet an der sehr guten und engen Zusammenarbeit der Partner in der dualen Ausbildung. „Die niedrige Arbeitslosenrate in der Region verdanken wir den vielen breitgefächerten und sehr innovativen Handwerksbetrieben. Ohne die vorbildliche Arbeit am Berufskolleg für Technik Ahaus (BTA) sowie der überbetrieblichen Ausbildung an der Berufsbildungsstätte (BBS) wäre dieser Erfolg nicht denkbar“, so Daniel Janning Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft in Ahaus. „Das Leistungsangebot der schulischen und überbetrieblichen Ausbildung in dieser Form ist einmalig in Deutschland“, sind sich Alfred Kruft und Daniel Janning einig.

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Das Interesse der französischen Fachlehrer aus Angers galt besonders der Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker, speziell Servicetechniker für Melkanlagentechnik. Während des Werkstattbesuchs der AGRAVIS in Ahaus-Wessum konnten die Gäste sich ein ausführliches Bild eines Ausbildungsbetriebes mit vielfältigen Serviceangeboten machen. Die Auszubildenden wunderten sich zunächst über das Interesse, berichteten dann aber gern und ausführlich über ihren Traumberuf. Sehr aufschlussreich waren die ausführlichen Informationen der Firma Lely-Center Westfalen. Ein Servicebetrieb, welcher sich auf Melkautomatisierung spezialisiert hat. Mit über 30.000 installierten Melkrobotern ist Lely Weltmarktführer. Natürlich durfte im Anschluss der Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes mit Melkrobotertechnik nicht fehlen. Hermann Holtkamp aus Vreden konnte die Arbeitserleichterung einerseits, aber auch den höheren Kuhkomfort andererseits bestätigen. „Die Kühe sind zufriedener und das wirkt sich nachhaltig auf die Tiergesundheit aus.“ Weitere Zahlen und Fakten zur westfälischen Landwirtschaft erhielten die Franzosen auf dem Hof Röring in Vreden. Johannes Röring, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), nahm sich viel Zeit für die Hofbesichtigung und anschließende Diskussion. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und der Vernetzung innerhalb des Handwerks und der Industrie. Röring machte deutlich, dass eine ländlich starke wirtschaftliche Region stets mit einer starken Landwirtschaft verknüpft ist.

Besuch-Hof-Röring

 

Der letzte Tag war der westfälischen Hauptstadt Münster gewidmet. Schulleiter Ulrich Kipp zeigte sich als Kenner der Stadt und brachte den Gästen mit interessanten Geschichten die Sehenswürdigkeiten in und um den Dom näher.

Die französische Schule ist um den Ausbau des Kontaktes mit der Region Ahaus bemüht und hat bereits herzlich zu einem Gegenbesuch eingeladen.

 

Weiterführende Links:

GRETA_LOGO

Greta (französische Aus- und Weiterbildungsinstitution)

http://www.greta-paysdelaloire.fr

 

Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH für Handwerk und Industrie

http://www.bbs-ahaus.de

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Die IHK Nord Westfalen hat das Berufskolleg für Technik Ahaus mit zwei Ehrenurkunden ausgezeichnet.

Am Mittwoch, dem 10. Februar 2016, überreichte Manfred Keil von der IHK Nord Westfalen die beiden Urkunden im Rahmen einer kleinen Feierstunde an den Schulleiter, Ulrich Kipp, und an den stellvertretenden Schulleiter, Alfred Kruft.

Damit würdigte er die hervorragenden Ausbildungsleistungen der Schule für die Abschlussprüfungen im Sommer 2015 als Partner im dualen System. In der Sommerprüfung 2015 legten insgesamt 43 Schülerinnen und Schüler der Schule ihre IHK-Abschlussprüfung mit der Note „sehr gut“ ab.

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Das Bild zeigt den Schulleiter des BTA, Ulrich Kipp (links), Manfred Keil (Mitte), Ausbildungsberater für industriell-technische Berufe der IHK Nord Westfalen, und den stellvertretenden Schulleiter, Alfred Kruft (rechts), nach der Übergabe der Ehrenurkunden.

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Durch die vielfältigen Bewegungserfahrungen ist das Sportabzeichen oft Vorreiter für eine sportliche Lebensweise nach der Schule

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BTA-Schulleiter Ulrich Kipp und Sportlehrer Peter Bazynski vergeben Urkunden und Anstecknadeln an 14 Schüler

Am Donnerstag, dem 11. Februar 2016, erhielten vierzehn Schüler des Berufskollegs für Technik Ahaus (BTA) das Deutsche Sportabzeichen, die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampsportes. Diese wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Im Beisein des Schulleiters Ulrich Kipp und dem Repräsentanten der Sparkasse Westmünsterland, Herrn Niklas Hilgemann, bekamen die Schüler die Auszeichnung in Form einer Urkunde und einer Anstecknadel von ihrem Sportlehrer und Stützpunktleiter für das Deutsche Sportabzeichen, Peter Bazynski, verliehen.

Kipp und Bazynski lobten die sportlichen Leistungen, die die Sportler in einem 3000-Meter-Ausdauer-Lauf, beim Kugelstoßen,Weit- und Hochsprung sowie beim Schwimmen und beim 100-Meter Sprint unter Beweis stellten.

Die Inhalte Laufen, Springen, Werfen, Schwimmen, etc. werden sukzessive im laufenden Schuljahr erarbeitet und als Disziplinen des Sportabzeichens in verschiedenen Leistungsstufen (Gold, Silber, Bronze) begleitend geprüft.

Besondere Anerkennung gilt den Schülern, Pascal Ahlert und Julian Wethmar, die das Sportabzeichen in Gold erhielten. Das Sportabzeichen wird Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs für Technik Ahaus regelmäßig überreicht. Die Schülerinnen und Schüler können so ihre körperliche Fitness auch für Bewerbungen in bestimmten Berufsfeldern nachweisen.

Die aktuellen Bedingungen für das Sportabzeichen 2016 stehen im Internet (www.deutsches-sportabzeichen.de).

Das Sportabzeichen erhielten: Pascal Ahlert, Timo Döbbelt-Lepping, Dominik Grasser, Bernd Harker, Maik Kuhmann, Frank Lütke-Vestert, Sebastian Terfort, Maximilian Weiß, Oliver Wissing, Thomas Kemper und Benedikt Naber, Oliver Krause, David Räwer und Julian Wethmar.

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Artikel vom 10. Februar 2016 (Borkener Zeitung – Kreisseite)

Land- und Baumaschinen-Mechatroniker losgesprochen / Lisa Seggewiß (Borken) war Jahrgangsbeste

-bü- AHAUS/KREIS BORKEN. Lange haben die 54 Männer und Frauen diesem Tag entgegengefiebert: Nach ihrer Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker haben sie ihre Gesellenbriefe in der Tasche. Die Innung für Land- und Baumschinentechnik Westmünsterland in den Kreisen Borken und Coesfeld hat in einer Feierstunde im Berufskolleg für Technik in Ahaus die Ex-Azubis freigesprochen.

Zum vollständigen Artikel aus der Borkener Zeitung (Kreisseite)

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Schwerpunkte im Besuchsprogramm waren zunächst eine ausgedehnten Stadtführung mit der Besichtigung der historischen Altstadt, Alstädter Ring, Rathaus, Astronomische Uhr, Karlsbrücke u.v.m.

Es folgte die technisch beeindruckende Besichtigung der Skoda-Werke, die eine der modernsten Produktionsstätten im Automobilbau darstellt. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der Urquell-Brauerei in Pilsen mit den 9 km langen unterirdischen Gewölben und den modernsten Abfüllanlagen der Welt.

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Fachoberschüler der Klassen FOS 12 B und FOS 12 EM des Berufskollegs für Technik in Ahaus mit ihren Lehrern Pascal Gerighausen und Peter Bazynski vom 01.-05.02.2016 auf Klassenfahrt nach Prag.

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 – ein Beispiel für Lernortkooperation im Bildungsgang Tischlerin / Tischler am Berufskolleg für Technik Ahaus (BTA) mit TKS Germany in Stadtlohn

„Einen Arbeitsauftrag aus dem Tätigkeitsfeld ausführen“ – so lautet die Beschreibung des zwölften und letzten Lernfeldes der Tischler / Tischlerin – Oberstufenschüler am BTA.

Gegen Ende ihrer Ausbildung haben sie nun selbständig als Arbeitsaufgabe II ein Möbel oder Bauelement (z.B.: Eingangstür) als Gesellenstück zu gestalten und herzustellen.

Gestaltung steuert und lenkt die Entstehung eines Möbels oder Bauelementes von der allerersten Idee bis zur Fertigstellung. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten für eine gestalterische Entscheidung, selten ist die zuerst gefundene auch die beste.

Das Ergebnis dieses halbjährigen Gestaltungsprozesses ist eine Mappe als „Entwurfstagebuch“ und ein Modell.

Am Ende des nun in den Halbjahreszeugnissen benoteten Entwurfsprozesses, steht ein Besuch in den Räumen der Firma TKS-Germany in der Industriestraße in Stadtlohn an. Mit Hilfe der angefertigten Skizzen und Modelle überprüfen die Auszubildenden in Fachgesprächen die Qualität ihrer Entwürfe.

Seit sieben Jahren besteht diese Lernortkooperation, bei der an drei Tagen jeweils zwei Profigestalter mit den angehenden Gesellinnen und Gesellen Verbesserungs-vorschläge erarbeiten.

Wenn die Auszubildenden nun mit ihren selbständig bearbeiteten und unabhängig überprüften Entwürfen ihre Ausbilder überzeugen können, beginnen sie nun mit der Erstellung der für den Herstellungsprozess erforderlichen Unterlagen.

Mit der Präsentation ihrer Ideen in den Räumen von TKS-Germany und vor den Augen ihnen fremder Personen üben die Auszubildenden das zukünftige Fachgespräch bei der Abgabe ihres fertigen Gesellenstückes.

Über das Endergebnis kann sich jeder Interessierte am 23. und 24. Juli 2016 in der Stadthalle in Stadtlohn überzeugen, wenn nach der Lossprechungsfeier und Prämierung der „Guten Form“ aus den Ideen und Modellen echte Gebrauchsgegenstände geworden sind.

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Mediengestalter-Absolventen des Berufskollegs für Technik Ahaus in den Beruf verabschiedet

Münster, 29. Januar 2016.

Für vier Ausbildungsabsolventinnen und Absolventen der Mediengestalter Digital und Print, die ihre Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzt haben, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Im Rahmen einer Lossprechungsfeier am 29. Januar 2016 wurden sie offiziell vor der IHK in Münster ins Berufsleben verabschiedet.

Eröffnet wurde die Feier vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, Klemens Brückerhoff, der den frisch gebackenen Mediengestalterinnen und Mediengestaltern zum erfolgreichen Abschluss gratulierte. Er wünschte den Absolventinnen und Absolventen, dass ihre Ausbildung das Fundament für eine zufriedene und erfolgreiche Zukunft sein wird. Es gäbe ein großes Angebot in der digitalen Medienwelt und im Printsektor. Dazu kämen noch medienfremde Unternehmen, die dem Mediengestalter berufliche Perspektiven böten. Die rasante, permanente Veränderung in der Medienwelt bleibe auch weiterhin eine Herausforderung, die zukünftig immer weniger an Zeit und Ort gebunden sei.

Nach der Ergebnisbekanntgabe feierten die Absolventinnen ihren erfolgreichen Abschluss bei einem gemütlichen Abendessen. Der IHK-Prüfungsausschuss und das Lehrerteam vom Berufskolleg für Technik Ahaus wünschen den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg und alles Gute für ihren privaten und beruflichen Lebensweg.

Nach der Feierstunde stellten sich die Ausbildungsabsolventen mit ihren Lehrerinnen zum Erinnerungsfoto (von links: Lehrerin Frau Jünck, Pia Löttert von PS-Werbung, Gerrit Arntzen von Effekt Grafik Werbeträger, Anna Bergup von der Unternehmensgruppe Bleker, Dennis Lennemann von Heider Held Design, Lehrerin Frau Loh und Lehrerin Frau Huck mit Tochter Lina).