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Die Präventionskampagne für mehr Verkehrssicherheit am Berufskolleg für Technik Ahaus
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Am Berufskolleg für Technik Ahaus führt die Kreispolizeibehörde an drei Terminen im November die Verkehrssicherheitskampagne „Crash Kurs NRW“ durch. Die Veranstaltungen finden in der Aula des Berufskollegs für Technik am 4. November 2014, am 12. November 2014 und am 20. November 2014, jeweils zwischen 9.45 Uhr und 11.15 Uhr, statt.

„Crash Kurs NRW“ ist eine bundesweit einzigartige Kampagne der Polizei in Nordrhein-Westfalen, um die Zahl von schweren Verkehrsunfällen, an denen junge Fahrerinnen und Fahrer beteiligt sind, nachhaltig zu verringern. Das ausgereifte Präventionskonzept richtet sich speziell an Jugendliche der 10. Und 11. Jahrgangsstufe sowie an Berufsschülerinnen und Berufsschüler. Mit Fotos, Filmen und den Berichten von Betroffenen wird aufgezeigt, wie Verkehrsunfälle verursacht werden und was sie bewirken.

„Das besondere unseres Projektes ist es, dass Jugendliche emotional angesprochen und bewegt werden. Wir erreichen Verstand, Herz und Hand, und wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein“, sagt NRW-Innenminister Ralf Jäger.

Während der Crash-Kurs-Veranstaltung schildern Polizisten, Rettungssanitäter, Notärzte, Notfallseelsorger und Angehörige von Unfallopfern als direkt Betroffene. Sie erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen. Damit sprechen sie direkt die Gefühle an und aktivieren das Vorstellungsvermögen der jugendlichen Zuhörer.

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Die Erfahrungen bei den bisherigen Veranstaltungen zeigen, dass die jugendlichen Teilnehmer noch Wochen später über den Crash Kurs NRW reden. Und viele versprechen, dass sie ihr Verhalten im Straßenverkehr schon verändert haben.

Allein in Nordrhein-Westfalen ereignen sich pro Jahr 550.000 Verkehrsunfälle. Dabei werden mehr als 500 Menschen getötet und über 12.000 Menschen schwer verletzt. Auch wenn die Unfallzahlen mit schweren Folgen seit Jahren rückläufig sind, ist jedes Verkehrsunfallopfer eines zu viel.

Erschreckend ist vor allem die Tatsache: Junge Fahrer unter 25 Jahren verursachen nach wie vor überproportional häufig Verkehrsunfälle. Sie gehen oft hohe Risiken ein oder halten sich nicht an die Regeln. Daher gehen 19 Prozent aller Unfälle auf ihr Konto, obwohl ihr Bevölkerungsanteil nur 8 Prozent beträgt. Daran möchte die Polizei in NRW etwas ändern.